STELL DICH DOCH MAL KURZ VOR!

Mein Name ist Mario Zilles, ich bin 56 Jahre alt und habe zwei Kinder. Mein Sohn ist 11 Jahre alt und meine Tochter ist 20 Jahre alt.
Seit 13 Jahren leben wir jetzt in dem Neubaugebiet Pier. 1985 habe ich eine kaufmännische Lehre bei meinem Vater angefangen und als mein Vater 2003 in Rente ging, habe ich seinen Betrieb, Latz Fussboden GmbH in Düren, mit einem Kollegen übernommen. Seitdem bin ich gleichzeitig Geschäftsführer und Fussbodenverleger für Parkett, Linoleum, PVC, Kautschuk und Vinyl.

Mario Zilles

WIE SIEHT DEIN TYPISCHER ARBEITSALLTAG AUS?

Ab 7 Uhr morgens bin ich in der Firma. Ungefähr eine halbe Stunde später trudeln unsere Fussbodenverleger ein, die dann auf die verschiedenen Baustellen aufgeteilt werden und die entsprechenden Materialien einladen. Dann geht es für die Verleger auch schon los zu den entsprechenden Baustellen. In der Zwischenzeit kümmere ich mich um Kundenanfragen, fahre zu den Kunden hin, messe die Böden aus und schau mir an was dort gemacht worden ist. Danach ziehe ich mich zurück und erstelle Angebote, um den Kunden best möglichst zu zeigen, welche Kosten auf sie zukommen. Dann wickele ich die Aufträge ab, schreibe die Rechnungen und hoffe natürlich, dass die Kunden mit unserer Arbeit zufrieden waren. Zu unseren Kunden gehören vorwiegend: Krankenhäuser, Altenheime, Bauunternehmer, Architekten, aber auch natürlich viele privat Personen. Wer also gerne einen neuen Boden hätte oder beraten werden möchte, kann sich gerne melden!

Allerdings gibt es auch Tage, an denen ich mit zu den Baustellen fahre, mitarbeite und das Team als Fussbodenverleger unterstütze. Dann werden meistens, die alten Böden erst mal rausgerissen und die Untergründe vorbereitet. Das bedeutet schleifen, absaugen, spachteln und grundieren. Danach steht dem neuen Boden nichts mehr im Weg und dieser kann verlegt werden.

WIE BIST DU ZU DEINEM JOB GEKOMMEN?

Bei mir war es vielleicht wie auch bei vielen anderen. Mit dem Job, den ich jetzt habe, hätte ich erst mal nicht gerechnet, da ich vor meiner kaufmännischen Ausbildung erst einen ganz anderen Weg eingeschlagen hatte. Und zwar hab ich 1979 meine erste Ausbildung als Apparatebauer angefangen. Nach zwei Jahren merkte ich dann aber schnell, dass diese nicht mein Wunschberuf war, und entschied mich letztendlich, bei meinem eigenen Vater eine zweite Ausbildung im kaufmännischen Bereich zu machen. Das habe ich bis jetzt nicht bereut und bin froh, diesen Weg gegangen zu sein.